Hier finden Sie in unregelmäßigen Abständen neue Informationen

Kfz – Flottenversicherung für ambulante Pflegedienste

Aufgrund der starken Nachfrage freuen wir uns, Ihnen heute mitteilen zu können, dass wir ab sofort auch für ambulante Pflegedienste einen KFZ – Tarif mit besonders günstigen Festbeiträgen anbieten können. Auch dieser Stückprämientarif gilt bereits ab einer
Fuhrparkgröße von 5 Fahrzeugen.

Aktuell sind wir dabei, die Konditionen in unseren Angebotsrechner zu integrieren. Gerne können Sie Ihre Anfragen vorab an unsere
E-Mail Adresse info@bkvm.de senden. Wir erstellen Ihnen dann gern ein individuelles Angebot.

Wünschen Sie eine telefonische Beratung? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!
Tel.: 02431 – 80 60 95 1

Fahrerschutzversicherung für Fahrer von Oldtimern

Sinnvolle Versicherungen decken existenzielle Risiken ab – keine Frage!

Erfüllt das jüngste Kind der Kraftfahrzeugversicherer, die Fahrerschutzversicherung, alle Kriterien einer sinnvollen Versicherung?
Sicherlich, doch eine Fahrerschutzversicherung ist keine Unfallversicherung!
Das klingt lapidar, ist aber für das Skalieren ihrer Wertigkeit durchaus wichtig.

Was ist aber die Fahrerschutzversicherung denn nun?

Ganz anders als die Unfallversicherung ist sie eine Schadenversicherung – in ihrer reinen Form eigentlich eine Restschadenversicherung.

Für wen ist die Fahrerschutzversicherung?

Nomen est omen! Der Fahrer kann – seit der Verbesserung des Mitfahrer-Schutzes – nunmehr als einziger Insasse des Fahrzeugs keine Schadenersatzansprüche gegen die Haftpflichtversicherung geltend machen. Diese Lücke schließt nun die Fahrerschutzversicherung.
Sie besteht also ausschließlich für den Fahrer oder seine Hinterbliebenen – und ist, wenn man so will, die Vollkaskoversicherung des Fahrers.

Was leistet eine Fahrerschutzversicherung?

Sie deckt unfallbedingte Körperschäden des Fahrzeuglenkers, indem sie den gesetzlichen Schadenersatzanspruch gegen Dritte
ergänzt und den haftpflichtrechtlichen, nicht gedeckten Restschaden ausgleicht. Bestehen keine Ansprüche gegen Dritte, übernimmt
die Fahrerschutzversicherung den gesamten Schaden.

Warum ist die Fahrerschutzversicherung gerade für Fahrer von Oldtimern so wichtig?

Das liegt in der Natur der Sache, denn klassische Fahrzeuge verfügen nicht über den technischen Standard der modernen Fahrzeuge.
Das moderne Fahrzeug ist mit allerlei, den Fahrer unterstützenden oder sogar aktiv eingreifenden Sicherheitsfeatures ausgerüstet, die
nicht selten in der Zeit eines Wimpernschlags reagieren und die man in Klassikern nicht (immer) findet: ESP, ABS, ASR, Bremsassistenten,
radargestützte Geschwindigkeits- und Abstandsregelung mit Bremsfunktion, mehrstufige Fahrer- und Beifahrerairbags, Sicherheitslenksäule,
Gurtstraffer, Gurte überhaupt und vieles mehr.

Trotz all der modernen Technik haben wir in Deutschland Jahr für Jahr weit über 2,2 Millionen Verkehrsunfälle mit fast 400.000
verletzten, schwer verletzten oder getöteten Personen.

Die größte Gruppe derer – mit etwa 70 % – stellen die Fahrer. Und der Fahrer von Klassikern ist – wie oben gezeigt – weit weniger
geschützt als der eines modernen Fahrzeugs. Auch und gerade, wenn er den Unfall selbst oder mitverschuldet. Kommen wir
nun zurück auf die Eingangsfrage: Deckt die Fahrerschutzversicherung existenzielle Risiken ab? Ja, das tut sie! Zweifellos! Ihr
tatsächlicher Wert ist der Schutz des Fahrers vor lebenslangem Verdienstausfall und vor lebenslangen Pflegekosten oder, in tödlichen
Fällen, die Sicherung des Hinterbliebenenunterhalts.

Und was ist mit den Kosten?

Zum Vergleich: Eine Unfallversicherung mit „lediglich“ 1.000.000 EUR Invaliditätssumme kostet um die 1.000 EUR pro Jahr. Eine
Insassenunfallversicherung mit gleicher Summe, wobei sich die verunfallten Insassen diese „teilen“ müssen, immer noch gut
600 EUR pro Jahr. Eine Fahrerschutzversicherung mit einer Deckungssumme von bis zu 15.000.000 EUR hingegen kostet nur
etwa 60 EUR pro Jahr, das sind 5 EUR im Monat! Der monatliche Beitrag ist im Gegensatz zu den möglichen enormen Folgekosten in
einem Schadensfall überaus gering. Die ziemlich hohe statistische Wahrscheinlichkeit ganz allgemein, als Kraftfahrer – und im Oldtimer
umso mehr – beim Verkehrsunfall verletzt oder getötet zu werden, verlangt förmlich nach einer umfassenden Absicherung des
Fahrers, nach dem Lückenschluss in der Absicherung. Zu einer Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung muss man niemandem
raten, sie ist Pflicht. Aus gutem Grund. Denn sie schützt vor unkalkulierbaren Kostenrisiken. Unbedingt ratsam ist ergo die
Ergänzung des Haftpflichtversicherungsschutzes durch die Fahrerschutzversicherung, denn nur sie gewährt dem Fahrer den gleichen
Schutz wie ihn die übrigen Insassen vorgeschriebenermaßen haben.

(Quelle: OCC GmbH)

Kfz-Flottenversicherung für Leasingfahrzeuge

Gewerbetreibende die Ihren Fuhrpark ganz oder teilweise durch Leasingfahrzeuge aufbauen stehen oft vor der Aufgabe den richtigen Versicherer bzw. Versicherungsschutz für ihre Fahrzeuge zu wählen. Nur wenige Versicherungen bieten auch für kleine Fuhrparkgrößen ab 5 bis 10 Fahrzeugen sogenannte Stückprämientarife ohne Nachweis eines vorhandenen Schadenfreiheitsrabattes an. Hier können wir mir unserer Kfz-Flottenversicherung eine interessante Lösung bieten!
Besondere Aufmerksamkeit sollten sie der GAP-Versicherung für Leasingfahrzeuge widmen. Die GAP-Versicherung schließt praktisch die Finanzierungslücke die entsteht, wenn ein Fahrzeug geleast wird und einen Totalschaden erleidet oder gestohlen wird. Denn in diesen Fällen entsteht meist eine Lücke (engl. GAP) zwischen dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs und dem Abrechnungsbetrag laut Leasingvertrag. Dieser kann je nach Wert des Fahrzeugs mehrere tausend Euro betragen. In unserem Online-Rechner für Kfz-Flotten können Sie diese Erweiterung zur Vollkaskoversicherung selbstverständlich individuell einschließen.

Richtiges Verhalten im Schadenfall

Gerade im Schadenfall ist es wichtig, dass Sie als Geschädigter professionell handeln.

Wir möchten Sie bitten, die folgenden Verhaltensregeln stets zu beachten. Diese Punkte unterstützen eine zügige und reibungslose Schadenregulierung. Eine Nichtbeachtung kann den Verlust des Versicherungsschutzes nach sich ziehen.

Kfz-Haftpflichtversicherung

*Bei Personenschäden, Fahrerflucht, Verdacht auf Alkoholkonsum oder unklarer Schuldfrage,
informieren Sie als Geschädigter bitte immer die Polizei.
*Fertigen Sie eine Skizze von der Unfallstelle und einen kurzen Bericht des Unfallhergangs an.
*Lassen Sie sich vom Unfallverursacher folgende Daten nennen: Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Name des Fahrers (Identifikation über
Führerschein oder Personalausweis), Name des Halters, Anschrift und Telefonnummern von Fahrer und Halter, Kfz-Versicherer mit
Versicherungsscheinnummer.
*Lassen Sie zunächst einen Kostenvoranschlag fertigen und reichen Sie diesen beim Versicherer ein.
*Sofern der Schaden erkennbar über der Bagatellgrenze von ca. 700 Euro liegt, können Sie in der Regel einen Gutachter beauftragen.
Wir empfehlen hier jedoch grundsätzlich eine Abstimmung mit dem Versicherer.
*Treffen Sie geeignete Maßnahmen um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden auszuschließen.
*Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können,
vermerken Sie dies bitte.
*Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
*Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.

Kfz-Kaskoversicherung

*Fertigen Sie eine Skizze von der Unfallstelle und einen kurzen Bericht des Unfallhergangs an.
*Melden Sie Schäden durch Vandalismus oder Diebstahl unverzüglich der Polizei.
*Bei Wildunfällen holen Sie bitte eine “Wildbescheinigung” vom zuständigen Forstamt oder der zuständigen Polizeiinspektion ein
*Treffen Sie geeignete Maßnahmen um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden auszuschließen.
*Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können,
vermerken Sie dies bitte.
*Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
*Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
*Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches ohne vorher die Freigabe durch den Versicherer erhalten zu haben.
Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur Schadenminderung.
Dies ist insbesondere wichtig, wenn Sie einen Tarif mit Werkstattbindung haben!
*Bei geleasten Kfz, oder wenn ein Sicherungsschein besteht, informieren Sie bitte auch den Leasing- oder Kreditgeber,
sofern die Zahlung direkt an die Reparaturwerkstatt gehen soll.
*Sofern das Fahrzeug bzw. der Restwert veräußert werden soll, ist dies vorher mit dem Versicherer abzustimmen!

Gerne unterstützen wir Sie bei der korrekten Abwicklung des Schadens. Bitte rufen Sie uns bei Fragen einfach kurz an!

Haftung des Arbeitgebers bei Dienstfahrten des Mitarbeiters mit dem privatem Pkw

Kaum ein Unternehmen macht sich Gedanken darüber, welche haftungsrechtlichen Konsequenzen auf die Firma zukommen, wenn ein Mitarbeiter auf der Dienstreise mit dem eigenen Fahrzeug einen Unfall hat. Dabei ist die rechtliche Lage eindeutig. Grundsätzlich muss ihm der Arbeitgeber den Schaden ersetzt – und zwar unabhängig von einer Schuldfrage. Zahlreiche Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts bestätigten dies. Lediglich vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden muss der Arbeitnehmer selbst tragen. Die Erstattung einer üblichen Kilometergeldpauschale befreit den Arbeitgeber nicht von der Haftung.
Für Firmen gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten, sich vor solchen Schadenersatzansprüchen zu schützen:
Entweder stellt man den Mitarbeitern ein Firmenfahrzeug zur Verfügung oder man schließt eine Dienstreisekaskoversicherung ab. Ein solcher Vertrag übernimmt im Umfang der bekannten Vollkaskoversicherung die Kosten für fahrlässig erlittene Schäden an den Fahrzeugen Ihrer Mitarbeiter auf Dienstfahrten. Beachten Sie bitte, dass nicht jeder Versicherer dieses Risiko zeichnet. Weiterhin ist die Vergabe einer Dienstreisekasko in aller Regel auch an die Bedingung geknüpft, dass auch reguläre Firmenfahrzeuge beim jeweiligen Anbieter versichert sind oder künftig versichert werden. Kommen Sie bitte auf uns zu, wenn Sie an weiteren Informationen zu diesem Thema interessiert sind.
Wir helfen gerne!

Welche zusätzlichen Versicherungen sind zu empfehlen?

Unfallversicherung
Mitarbeiter die viel auf der Straße unterwegs sind, sind einem großen Risiko ausgesetzt, einen Unfall mit dauerhaften gesundheitlichen Auswirkungen zu erleiden. Übernehmen Sie soziale Verantwortung für Ihre Mitarbeiter und sichern Sie diese für den Fall der Fälle ab. Eine Gruppenunfallversicherung mindert die finanziellen Folgen eines schweren Unfalls mit dauerhaften gesundheitlichen Einschränkungen.

Verkehrs-Rechtsschutzversicherung
Schäden, die ein Autofahrer einem Dritten zufügt, sind über eine Kfz-Haftpflichtversicherung gedeckt. Wird ein Verkehrsteilnehmer aber selbst geschädigt und ist nicht mit dem Abfindungsangebot eines Versicherers einverstanden, kommt es schnell zum Rechtsstreit. Die hier anfallenden Kosten werden von einem Verkehrs-Rechtsschutz-Vertrag übernommen. Auch für viele andere Streitigkeiten, die sich aus Ihrem Fuhrpark ergeben bietet eine solche Rechtsschutzversicherung Schutz (z.B. verschwiegene Mängel bei einem gebraucht erworbenen Transporter).

Werkverkehrsversicherung
Schäden an Ihrem Fahrzeug sind über eine Kaskoversicherung abdeckbar. Diese kommt aber nicht für transportierte Ware, Werkzeuge oder sonstige mitgeführte Arbeitsgerätschaften auf, wenn diese bei einem Verkehrsunfall zu Schaden kommen. Auch u.a. Bremsschäden oder Diebstahl werden von einer solchen Versicherung übernommen. Für jedes Unternehmen das Werte transportiert, ist eine solche Versicherung empfehlenswert.

Schadenbeispiele für Exoten

Es ist doch immer wieder schön, wenn man sich auch mal etwas gönnt. Und welcher Traum könnte schöner in Erfüllung gehen, als ein automobiler? Vor das Fahrvergnügen hat der Gesetzgeber al­lerdings den Versicherungsschutz gesetzt – und gerade an diesem kann es schnell scheitern. Der Großteil der Versicherer tut sich mit Exoten, die nicht an jeder Straßenecke stehen, schon wegen des Anschaffungspreises sehr schwer. Soll der Versicherungsschutz auch zur Exklusivität des Fahrzeugs passen, dünnt sich das Feld der Anbieter noch weiter aus.

Schadenbeispiele aus der Praxis

Der Verkehrsunfall und die Leasingbank
Herr Dr. Renz erfüllte sich einen Kindheitstraum, als er den Leasingvertrag für seinen Maserati Quattroporte unterschrieb. Zwei Jahre später erwachte er schmerz­haft aus diesem Traum, als ihm Nachts auf der Autobahn ein Reh begegnete, das sich dorthin verirrt hatte. Nach der Kollision mit dem Tier schleuderte der Wagen und prallte zwischen den Leitplanken hin und her, bis er endlich zum Stillstand kam. Der seitens der Kaskoversicherung beauftragte Gutachter stellte fest: wirtschaftlicher Totalschaden. Der Versicherer erstattete einen Zeitwert von 80.000 Euro an die Leasingbank, bei der jedoch noch ein Restleasingwert von 100.000 Euro steht. Die Bank fordert die Differenz bei Herrn Renz ein. Mit einer GAP-Deckung wäre der Anspruch der Bank vom Versicherer vollständig ausgeglichen worden.

Anders als bei “normalen” Fahrzeugen, bei denen es nur nach Typ und Sonderausstattung geht, empfiehlt es sich, bei exklusiven Fahrzeugen ein Wertgutachten anfertigen zu lassen, das als Basis der Versicherungssumme dienen kann. Vor allem dann, wenn es sich nicht mehr um einen Neuwagen handelt, sind Sie so immer auf der sicheren Seite.

Schadenbeispiele für Oldtimer und Youngtimer

Das Straßenbild ist heutzutage weitestgehend von runden, meist recht auswechselbaren, automo­bilen Formen geprägt. Nur sehr wenigen Modellen spendieren die Hersteller noch ein markanteres Äußeres. So sticht inzwischen sogar ein ehema­liges Allerweltsauto wie ein Kadett D optisch po­sitiv aus dem tristen Einerlei hervor. Wer Oldtimer oder Youngtimer fährt, liebt sein Fahrzeug im Re­gelfall. Die Versicherer haben dies erkannt und mit entsprechenden Versicherungsangeboten reagiert, die umfangreichen Schutz zu bescheidenem Beitrag bietet. Damit wird eines der schönsten Hobbys für fast jeden bezahlbar.

Schadenbeispiele aus der Praxis

Knall auf Fall
Herr Müller erfüllte sich einen Kindheitstraum, als er sich einen Bitter CD zulegte. Bei einer beherzten Ausfahrt im frühen Sommer vernimmt Herr Müller einen Knall aus dem Motorraum. Der Wagen geht aus und ein Pannendienst muss gerufen werden. Dieser schleppt ihn zur nächsten Werkstatt ab. Dort stellt man fest, dass ein Pleul gebrochen war, welches ein Loch in den Motor schlug. Da Herr Müller einen
umfangreichen Schutz mit AII-Risk-Deckung für sein automobiles Schätzchen abschloss, wurde der Pannendienst, wie auch die Reparatur des Motors von seinem Versicherer übernommen.

Auf den Hund gekommen
Das Wochenende in der Schweiz begann für Frau van der Haardt und ihren “Buckelvolvo” angenehm sonnig. Die Freunde trübte sich drastisch, als sie einen kleinen Ort durchfuhr und hinter einer engeren Kurve ein Bernhardinermischling auftauchte. Trotz geistesgegenwärtiger Vollbremsung ließ sich ein Zusammenprall nicht mehr verhindern. Die Kosten der Reparatur belaufen sich auf 3.000 Euro, ein Besitzer des Hundes hat sich nicht ausmachen lassen -und die Teilkasko zahlt keinen Cent, da bei diesem Versicherer nur Schäden mit Haarwild gem. dt. Jagdrecht gedeckt sind.

Einbrecher
Das Ehepaar Heinz befindet sich für drei Wochen im Urlaub. Der Flügeltürer mit dem stuttgarter Stern ist vermeintlich sicher in der hauseigenen Garage unter­gebracht. Einbrecher steigen in der Zeit des Urlaubs ins Haus der Eheleute ein und entwenden diverse Wertgegenstände. Durch eine seitliche Zugangstür brechen sie auch in die Garage ein. Der Spurensiche­rung der Polizei nach müssen Sie versucht haben, den Wagen, wie auch das Garagentor zu öffnen, was jedoch beides misslang. Ihren mutmaßlichen Frust lie­ßen die Täter dann an dem Fahrzeug aus. Abgetretene Seitenspiegel, zertrümmerte Scheiben und mehrere in den Lack gekratzte, unflätige Wörter summieren sich zu einer stattlichen Gesamtschadensumme. Die Vollkaskoversicherung kommt abzüglich der vereinbar­ten Selbstbeteiligung für alle Schäden auf.

Vom Hänger gesprungen
Der Zahnarzt Dr. Johnson wollte mit seiner Frau ein Oldtimertreffen im Harz besuchen. Die Reise unternahmen Sie mit ihrem großen Wohnmobiel. Ihren Porsche 356 nahmen Sie “huckepack” auf dem Anhänger mit. Auf halber Strecke war Frau Johnson gezwungen scharf zu bremsen, um das Auffahren auf einen einscherenden Wagen zu verhindern. Der Porsche war dummerweise nur im Vorderbereich mit Gurten verzurrt. Durch das Bremsmanöver “hüpfte” dieser ein Stück nach vorne auf die Kurbel des Anhängers. Dabei wurden einige Teile am Unterbau des Fahrzeugs beschädigt. Die Kaskoversicherung der Johnsons kam für den Schaden auf, da auf eine entsprechende
Deckung geachtet wurde.

Abgestellt
Herr Weber fährt seinen Buick Riviera nur, wenn er Ur­laub hat. Für den Alltag ist ihm der Wagen zu schade, da kann er ihn nicht richtig genießen. Das Fahrzeug ist daher die meiste Zeit des Jahres abgemeldet in seiner Garage abgestellt. Durch ein heftiges Unwetter wird in einem Jahr das Dach der Garage teilweise abgedeckt. Teile davon stürzen auf den Wagen und verursachen Dellen und Kratzer im Lack. Obwohl zum Schaden­zeitpunkt keine Versicherungsbeiträge gezahlt wurden – der Wagen war ja abgemeldet – übernimmt Herrn Webers Versicherung den Schaden. Der kostenlosen Ruheversicherung sei Dank.

Anhängerhaftung

In welchem Maße haften Unternehmen bei Verkehrsunfällen, die mit einem Fahrzeug samt Anhänger verursacht wurden? Nachdem der Gesetzgeber vor einigen Jahren die Anhängerhaftung neu regelte, hat kürzlich der Bundesgerichtshof (BGH) hierzu geurteilt. Dies hat Folgen für die Schadenregulierungspraxis.

Bei einem Kraftfahrzeug mit Anhänger, also einem Gespann, liegt eine Doppelversicherung vor, unabhängig davon ob der Anhänger von einem PKW, LKW oder einer Zugmaschine gezogen wird. Demzufolge gilt bei einem durch ein Gespann verursachten Schaden grundsätzlich eine Haftungsquote von je 50 Prozent für das Zugfahrzeug und für den Anhänger. Dies hat der BGH in seinem kürzlichen Urteil entschieden. Die Haftungsquote richtet sich nicht danach, ob der Schaden durch das Zugfahrzeug oder den Anhänger verursacht wurde. Denn der BGH geht davon aus, dass Zugfahrzeug und Anhänger eine Betriebseinheit darstellen. (BGH-Urteil vom 27.10.2010, Az. IV ZR 279/08)

BGH-Urteil korrigiert bisherige Praxis in der Schadenabwicklung

Die Entscheidung des BGH beruht auf der Änderung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) im Jahr 2002, mit der eine eigenständige Anhängerhaftung eingeführt wurde. Eine subsidiäre Anhängerhaftung besteht nach Ansicht der obersten Bundesrichter nicht, weil der Gesetzgeber mit
der Änderung des StVG die Betriebsgefahr des Anhängers mit der Betriebsgefahr des Zugfahrzeuges gleichgesetzt hat. Daher bestehe eine Betriebs- und Haftungseinheit, in der keine unterschiedlichen Haftungsquoten angewendet werden können. Das Urteil korrigiert die bisherige in der Schadenabwicklung vorherrschende Auffassung, wonach die Haftung grundsätzlich beim Zugfahrzeug lag und eine Haftung des Anhängers nur subsidiär in Betracht kam.

Besonders betroffen: Speditionen und gewerbliche Fahrzeugvermieter

Das Urteil hat für diejenigen Schadenfälle erhebliche Auswirkungen, in denen Zugfahrzeug und Anhänger bei unterschiedlichen Versicherungsunternehmen versichert sind. Dies dürfte vornehmlich bei gewerblichen Fahrzeugvermietern der Fall sein. Ebenso können Speditionen betroffen sein, sofern diese – wenn auch nur gelegentlich – Anhänger oder Zugfahrzeuge an Dritte weitergeben.
Die Versicherer regressieren daher diejenigen Gespannschäden, in denen ein fremdversicherter Anhänger beteiligt ist. Daher steigt der potenzielle Schadenaufwand für Anhänger deutlich.

Eine flotte(n-) Lösung

Das Jahr nähert sich seinem Ende, die Natur stellt um auf Herbst und ganz allmählich flattern wieder die ersten Beitragsrechnungen für Ihre KFZ-Versicherungen bei Ihnen ein.
So richtig glücklich ist man gerade mit der KFZ-Prämie ja nie. Aber wie will man das ändern?
Gerade gewerblich genutzte Fahrzeuge sind bei den Versicherungsbeiträgen von Haus aus etwas teurer, als Ihre privat genutzten Gegenstücke. Das liegt zu einem großen Teil an den Mitarbeitern, welche die Fahrzeuge nutzen. Hier geht man regelmäßig etwas lockerer mit dem Firmenfahrzeug um, als man dies mit dem eigenen Privatfahrzeug tun würde. Weiterhin kann je nach Fahrzeugklasse (z. B. PKW, Transporter, LKW,…) jedes Fahrzeug bei einem anderen Anbieter am preiswertesten (Preis und Leistung!) sein. Nur mit diesem einen Fahrzeug wären Sie dann Kunde des Versicherers, was bei einem schadenhäufigen Jahr unangenehme Konsequenzen haben kann. Die einfache Ideallösung ist über einzelne Verträge je Fahrzeug also kaum darstellbar. Wie wäre es denn mal mit einer Flottenlösung für alle Fahrzeuge zusammen?

Eine solche betrachtet die Schadenhäufigkeit Ihres Fuhrparks in der Gesamtheit. So kann der seit Jahrzehnten schadenfreie „Chefwagen“ den schadenlastigen Kleintransporter, den auch der Azubi mal fahren muss, in der Prämie stützen. Je nach gewähltem Anbieter und Tarif können im Hintergrund für die einzelnen Fahrzeuge deren jeweiliger Schadenfreiheitsrabatt weitergeführt werden, so dass sich bei einem späteren Wechsel keine Nachteile für Sie ergeben. Auch spezielle Deckungsbausteine wie z.B. eine GAP-Deckung für Leasingfahrzeuge lassen sich in den Flottentarifen inzwischen bei einzelnen Fahrzeugen berücksichtigen, bei denen sie benötigt werden. In der Gänze kann die Umstellung auf einen Flottentarif eine preiswerte, elegante Lösung für Sie darstellen. Sie belohnt weiterhin schadenfreies Fahren mit sinkenden Beiträgen; bei einem Schaden explodiert der Gesamtbeitrag aber auch nicht gleich. Fairer geht es wirklich nicht.

Flottentarif in aller Kürze:

• möglich ab 5 selbstfahrenden Kraftfahrzeugen (mind. Ein PKW)
• gesamtheitliche Betrachtung und Bewertung des Schadenverlaufs Ihrer gesamten Fahrzeugflotte
• individueller Schadenfreiheitsverlauf wird im Hintergrund weitergeführt (z.B. für Übertragung auf Firmeninhaber)
• individuelle Leistungsbausteine können berücksichtigt werden (z.B. GAP-Deckung für die Leasingfahrzeuge)
• sehr günstiges Preisgefüge